Parks

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Parks sind ein hoch kontroverses Thema, nicht nur unter Fotografen, sondern auch unter Naturliebhabern.

Denn Tiere werden dort eingesperrt und zur Schau gestellt. Meiner Meinung nach ähneln sich die Argumente beider Gruppen. Fotografen sagen, es sei zu einfach und unnatürlich, Tiere in einem Park hinter Gittern oder in einem Käfig zu fotografieren. Naturliebhaber hingegen argumentieren, dass Parks keine Naturschutzmaßnahmen ergreifen, sondern die Tiere zum Nutzen der Menschen, nicht aber zum Wohl der Tiere, ausstellen.

Für mich haben beide Seiten im Grunde Recht. Da ich jedoch ganzheitliche Ansätze bevorzuge, wird klar, dass beide Seiten auch falsch liegen. Ich möchte das genauer erläutern. Für mich ist es falsch, ein Tier aus Profitgründen zur Schau zu stellen und einzusperren. Andererseits ist es unerlässlich, die Öffentlichkeit über die Natur und all ihre wundervollen Tiere aufzuklären. Nur durch Bildung – und viele Menschen müssen sehen, um zu verstehen – können wir wirklich sicherstellen, dass die Menschen ihre Verantwortung gegenüber der Natur und ihrem Schutz verstehen.

Aus diesem Grund fotografiere auch ich in Parks und zeige die Schönheit der Tiere, die von Menschen betreut werden. Die Parks, die ich besuche, haben sich sehr angestrengt, detaillierte Informationen über natürliche Lebensräume bereitzustellen, Versteckmöglichkeiten für die Tiere anzubieten und – was am wichtigsten ist – die lokale Umwelt zu schützen, indem sie von Menschen verletzten Tieren helfen.

Der Mensch ist die größte Bedrohung für Tiere und Natur.